Gründung

 

Gründung des HJK am 03. November 1946

 

Gründungsmitglieder
Alfons Distler, Otto Luibrand, Wilhelm Sahler, Robert Himmler, Otto Öllermann, Hermann Elsass, Herbert Makrocki, Hans Eifert, Wilhelm Schmidt, Albert Sorg, Alois Bracht, Friedrich Stock, Adam Kaiser, Rudolf Sohn, Walter Obermeyer, Herr Eckard, Heinrich Pfersdorf, Richard Fleischhauer.

 

Erste Vorsitzende

Dir. Dr. Ing. Alfons Distler
03.11.1946 – 09.01.1957
Dr. med. Willy Hohn
10.01.1957 – 09.10.1957
Wilhelm Narbe
10.10.1957 – 12.03.1969
Richard Eidmann
13.03.1969 – 12.06.1969
Hans Geißel
09.10.1969 – 12.03.1980
Alfred Ruth
13.03.1980 – 13.03.1997
Werner Schmidt
13.03.1997 – 22.03.2007
Manfred Flikschuh
22.03.2007 – 20.03.2013
Petra Steigerwald
20.03.2013 – 07.12.2017
Michael Göllner
09.03.2018 – bis heute

 

 

Die Historie des Hanauer Jagdklubs e.V. - HJK

 

Es begann in einer schweren Zeit ! Die Geburtsstunde des HJK lag in einer Zeit der Hoffnungslosigkeit, des Leids und unvorstellbarer materieller und seelischer Not. Aber keine Not ist so groß, dass sie nicht den Keim der Hoffnung und Überwindung in sich birgt. Bereits am 20.07.1945 – 10 Wochen nach der Kapitulation - fand die erste Sitzung mit einem amerikanischen Offizier statt. Es folgten viele anstrengende Verhandlungen mit den Alliierten, aber mit Erfolg.

 

Der Optimismus siegte, am 03.11.1946 wurde der HJK gegründet - Sankt Hubertus war Pate. Die erste Etappe war erreicht und eine Jägerorganisation in Hanau war ins Leben gerufen. Zwischenzeitlich hatten sich im Raum Frankfurt am Main sechs weitere Jägervereinigungen gebildet und standen kurz vor dem Abschluss. Die Gründungsmitglieder des HJK waren maßgeblich daran beteiligt, nach Ausräumung mancher Unklarheiten, dass am 31.05.1947 in der Textorstr. 38 in Frankfurt am Main der LJV Hessen gegründet wurde.

 

Ab Spätsommer 1948 wurden deutsche Pächter und Jäger zu Gemeinschaftsjagden, insbesondere mit amerikanischen Offizieren, zugelassen und eingeladen. Für die Dauer der Jagd wurden sie mit deutschen Militärkarabinern und Munition ausgestattet.

 

Auch unsere „ Ritter der Lüfte“ dürfen nicht vergessen werden, denn die Falknerei ist bis zum heutigen Tag, ein Bereich im HJK, den man nicht vergessen darf.

 

Heute zählt der HJK ca. 400 Mitglieder.

Zum HJK gehören 4 Hegegemeinschaften sowie der länderübergreifende ( Hessen / Bayern ) Damwildring Bulau.

 

Es bildeten sich über die Jahre 4 Fachbereiche :

 

• Kynologische Abteilung ( Hundewesen )

• Jagdhornbläsergruppe - jagdliches Brauchtum

• Abteilung „jagdliches Schießen“ mit eigenem Schießstand

• Jungjägerausbildung

 

 

Ohne Nachwuchs keine Zukunft

 

Die Jungjägerausbildung wurde seit vielen Jahrzehnten im HJK groß geschrieben. Der HJK bietet mit dem von ihm entwickelten "Hanauer Modell" eine moderne, professionelle und sehr persönliche Ausbildung zum Jäger.

 

Ein Ziel des neuen 1. Vorsitzenden und des Vorstandes ist die Jungjägerausbildung zu optimieren. Nur Jägerinnen und Jäger, mit einem qualitativ hochwertigen Fachwissen, Professionalität und einer guten praktischen Basis, können heute in der politisch angespannten Situation , was das Thema „Jagd“ angeht, den Stellenwert wieder erhöhen und festigen. Der Jagdschein war immer das „grüne Abitur“ und etwas Besonderes und so soll es auch bleiben.

 

Der HJK möchte seinen angehenden Jungjägern diese Ausbildungsmöglich in Verbindung mit unserem Kooperationspartner, der Jagen Lernen JL GmbH, bieten . Zudem können wir zusätzlich durch die Jagen Lernen JL GmbH ein flexibles Ausbildungssystem mit 7 – 8 Prüfungsterminen pro Jahr, bieten.

 

Jagd ist eine Passion und die Hege des Wildes ein wichtiger Bestandteil davon, dies muss unseren angehenden Jungjägern von heute vermittelt werden.

 

Wie tief die Hege im Bewusstsein von Jägern verankert ist, zeigt ein Gedicht von Hermann Löns ( 1866 – 1914 ) auf :

 

„Das Schiessen allein macht den Jäger nicht aus.

Wer weiter nichts kann, bleibe besser zu Haus.

Doch wer sich ergötzet an Wild und am Wald,

auch wenn es nicht blitzet und wenn es nicht knallt,

und wer noch hinauszieht zur jagdlosen Zeit,

wenn Heide und Holz sind vereist und verschneit,

wenn mager die Äsung und bitter die Not

und hinter dem Wilde einherschleicht der Tod:

und wer ihm dann wehret, ist Waidmann allein.

Der Heger, der Pfleger kann Jäger nur sein.

Wer bloß um des Schießens hinausging zur Jagd,

zum Waidmann hat er es niemals gebracht.“

 

Waidmannsheil

 

Michael Göllner

1. Vorsitzende des HJK